Psychotherapie München, Dr. med. Sibylle Kroesen

Therapie

KonzeptEinsteigenTherapieschritteKosten

Konzept

Die Psychosomatische Medizin und Psychotherapie ist ein Fachgebiet der Medizin, das sich mit verschiedenen Anteilen des Menschen befasst – dem körperlichen Aspekt (soma) und dem psychischen Aspekt (psyche, Seele) und versucht, diese miteinander in Kontakt zu bringen.

Hierbei gibt es verschiedene Methoden. Ich arbeite dabei mit kognitiv-verhaltenstherapeutischen Methoden, die unter anderem über körperorientierte und emotionsfokussierte Verfahren erlebnisorientiert gestaltet sind, um eine bessere Effizienz und Nachhaltigkeit zu erreichen. Selbstverständlich integriere ich auch tiefenpsychologische Ansätze zum Verstehen der Hintergründe.

Ich arbeite in meiner Praxis überwiegend in Einzelsitzungen. Um bestimmte Themen zu bearbeiten ist Gruppenarbeit jedoch oft sinnvoll. Was für Sie passt, entwickelt sich erfahrungsgemäß im Gespräch.
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Einsteigen

Der Impuls, in eine Therapie einzusteigen, kommt manchmal plötzlich – Sie merken, dass sich etwas im Leben verändern muss – oder langsam schleichend mit vielen Gedanken und Zweifeln.

Vor dem Beginn einer Therapie ist es für mich zunächst wichtig, Sie als Person mit Ihren Lebensumständen und Themen kennen zu lernen.
Dafür gibt es Probesitzungen, in denen ich mir und selbstverständlich auch Sie sich überlegen können, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll erscheint und meine Behandlungsmethoden zu Ihnen passen. Danach beginnt die gemeinsame Arbeit.
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Meine Therapie

Schritt 1: Psychosomatische Medizin

Die Allopathie sieht den Körper als Symptom-Geber, im Gegensatz dazu führt die Psychologie Krisen oft nur auf emotionale, geistig/seelische Ursachen zurück. Die psychosomatische Medizin hat die Einheit von Körper, Geist/Seele und Emotion viel stärker im Blick als alle anderen medizinischen Fachrichtungen.

Es werden also zunächst mögliche medizinische Ursachen für eine Beeinträchtigung abgeklärt. Nebenwirkungen von medizinischen Präparaten können schwerwiegende Krisen auslösen – wie zum Beispiel eine Depression oder Psychose. Eine Analyse des Blutbilds kann zeigen, ob eine psychische Belastung nicht vielleicht andere Ursachen hat – z.B. ausgelöst von einer Anämie oder einer Unterfunktion der Schilddrüse. Durch das möglichst frühe Ausschließen eventueller körperlicher Faktoren kann verhindert werden, dass in der Therapie auf dem falschen Gebiet angesetzt wird.

Schritt 2: Psychotherapie

Ich verwende kognitiv-verhaltenstherapeutische Methoden, die nicht nur Ihre Gedanken, sondern auch Ihren Körper und Ihre Emotionen mit einschließen (embodiment). Dies dient dazu, eine neue Erfahrung besser zu verinnerlichen, das neu Erlernte im Leben besser „begreifen“ und besser umsetzen zu können. Eine veränderte Haltung im Leben (Einstellung) braucht möglicherweise eine neue körperliche und emotionale Haltung. Hier spiegelt sich die Einheit des Geistes, des Körpers und der Emotionen wieder. Selbstverständlich integriere ich auch Ihre Biografie soweit nötig zum Verstehen der Hintergründe.
Diese Methoden sind wissenschaftlich anerkannt.
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weitere Informationen zur Psychotherapie…

  • Ich arbeite nach dem biografisch-systemischen Ansatz der Verhaltenstherapie VT. Dabei wird zunächst unter dem Gesichtspunkt der Biografie untersucht, welche Lebenserfahrungen die Identität, das Selbstwertgefühl und das Verhalten eines Menschen geprägt und gestaltet haben, welche Probleme und Schwächen bestehen, aber vor allem auch, welche Fähigkeiten und Stärken er besitzt. Unter dem systemischen Gesichtspunkt wird berücksichtigt, in welche verschiedenen Systeme (Familie, Freundeskreis, Arbeit) eine Person eingebunden ist, und wie sich seine Beschwerden in Beziehungen zu anderen bzw. in Bezug auf sein Selbsterleben auswirken. Ich erarbeite mit meinen Patienten ein Erklärungsmodell für ihre Beschwerden, um herausfinden, warum sie aktuell Probleme haben und diese nicht von alleine wieder verschwinden. Aus diesem Modell werden dann gemeinsam die Therapieziele (was soll erreicht werden?) und ein Therapieplan (mit welchen Methoden und auf welchem Weg soll es erreicht werden?) erarbeitet. Dabei lege ich größten Wert auf Transparenz, das heißt, alle therapeutischen Schritte und Maßnahmen, sowie neue Eindrücke und Erfahrungen werden besprochen. Zusätzlich verwende ich Methoden, um die körperlichen Eindrücke und emotionalen Gefühle hierbei zu integrieren. Im Gegensatz zu reiner Gesprächstherapie arbeite ich erlebnisorientiert, dh. es werden Aspekte durch Rollenspieltechnik oder spielerisches Üben aufgegriffen, sodass die Haltung oder Erkenntnisse verfestigt, also richtiggehend auch im Körper verankert werden. Dadurch wird das Erfahrene verinnerlicht und das Begreifen der Situation gefördert. Oft werden in rein kognitiven Gesprächstherapien zwar neue Gedanken und Haltungen erarbeitet, die emotionale Verknüpfung und Veränderung auf der Verhaltensebene bleibt hierbei aber oft trotzdem schwierig.Besonders Wertefindung und Ressourcenbildung sind wichtig, um dem Leben neuen Schwung und neue Ziele zu geben, dem Leben wieder eine positive Wendung zu geben.Ein weiteres Gebiet meiner Spezialisierung ist die achtsamkeitsorienterte Therapieform mit MBCT, eine kognitive Therapie auf der Basis von Achtsamkeit (engl: mindfulness based cognitive therapy). Sie kombiniert Elemente der Stressreduktion (urspünglich nach Jon Kabat-Zinn) mit Interventionen der kognitiven (auf gedanklicher Basis verknüpften) Verhaltenstherapie und ist bei Depressionen und anderen Problemen sehr wirksam.
    Um alte Erfahrungen, die oft tief verwurzelt sein können, „neu zu schreiben“ arbeite ich mit dem Konzept der TIR (Trauma Indcident Reduction nach AMI) und LSR (Life Stress Reduction nach AMI). Diese subjektiv erlebten Erfahrungen, in denen oft noch viel Aufmerksamkeit gebunden ist, können dadurch besser verarbeitet und erleichtert werden. Dort, wo es sinnvoll ist, werden diese zusätzlichen Methoden individuell eingesetzt und kombiniert. Ich behandle nicht nur Patienten, die Symptome und Krankheiten entwickelt haben. Besonders bei Konflikten in der Arbeit oder in der Partnerschaft, als Beratung bei Trennung und Scheidung und auch bei aktuellen Konflikten innerhalb der Familie kann eine Kurzzeittherapie sehr sinnvoll sein. Besonders bei Burn-out Problematik, zu viel Stress und Druck von außen (oder selbst gemacht?) verhindert eine zügige Behandlung einen langen Krankheitsverlauf und Schaden. Seitenanfang

Kosten

Privatversicherte

Als Privatärztin stelle ich eine Rechnung, die von Privatkassen nach ihrem jeweilig abgeschlossenen Leistungskatalog normalerweise erstattet wird.

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer privaten Krankenkasse über die jeweiligen Richtlinien der Kostenübernahme. Leider gibt es keine einheitlichen Bedingungen. Ich berechne nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Eine Sitzung bei mir dauert 50 Minuten und wird mit 100,56 € berechnet.

Bei Selbstzahlern sind neben der Anmeldung natürlich keine weiteren Formalitäten nötig. Dadurch wird die Psychotherapie auch bei keinem Kostenträger dokumentiert, sie bleiben anonym. Vor allem bei Kurzinterventionen wird diese Vorgehensweise gern genutzt. Die Honorierung orientiert sich ebenfalls an der GOÄ.

Gesetzliche Krankenkassen

Wegen einer Änderung und Verschärfung im Krankenkassengesetz ist es seit April 2017 leider nicht mehr möglich über das Kostenerstattungsgesetz für Kassenpatienten mit ihrer gesetzlichen Krankenkasse abzurechnen. Daher kann ich keine gesetzlich versicherten Patienten mehr aufnehmen. Wenden Sie sich bitte an einen Psychotherapeuten mit Kassensitz.

Dies gilt natürlich nicht für Selbstzahler, denen ich weiterhin gerne einen Ersttermin anbieten kann.
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Erreichbarkeit

Während meiner Therapiesitzungen bin ich nicht telefonisch erreichbar. Per eMail () oder über den Anrufbeantworter (089/ 30777571) bin ich jedoch täglich erreichbar. In Notfällen rufe ich natürlich sehr zeitnah zurück.
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